Multifort
Klassische Mido-Sportuhr-Linie. Cal. Powermatic 80 mit Nivachron-Spirale. Patrimony-Sub-Modelle mit gewölbtem Saphirglas.
Wir sind autorisiertes Mido-Service-Center mit Hersteller-Zertifikat — mit Originalteilen, hersteller-geschulten Uhrmachern und 24 Monaten Garantie auf alle Arbeiten.
Eine Auswahl der Mido-Linien, für die wir besonders oft Service- und Reparatur-Aufträge bekommen.
Klassische Mido-Sportuhr-Linie. Cal. Powermatic 80 mit Nivachron-Spirale. Patrimony-Sub-Modelle mit gewölbtem Saphirglas.
Tauchuhren-Linie mit 200 m Wasserdichtigkeit. Cal. Powermatic 80, Drehlünetten-Schaltrad-Reinigung Pflicht bei Salzwasser-Trägern.
Flach-elegante Drei-Zeiger-Familie. Cal. Powermatic 80, Saphirglas-Sichtboden. Daily-Wear-Klassiker mit klarer Linie.
Vintage-Hommage an die Mido-Commander aus den 1960ern. Cal. Powermatic 80, gewölbtes Saphirglas.
Klassisch-elegante Drei-Zeiger-Linie mit römischen Indices. Cal. Powermatic 80 oder ETA-2824-2-Basis je nach Sub-Modell.
Wenn Sie eine Mido auf den Tisch unserer Uhrmacher:innen legen, legen Sie ein Stück Schweizer Industriegeschichte ab. Mido wurde 1918 von Georges Schaeren in Solothurn gegründet und produziert heute in Le Locle im Schweizer Jura. Die Marke gehört zur Swatch Group und steht in der Linie der robusten, technisch konservativen Schweizer Uhren — pragmatisch, zuverlässig, mit ungewöhnlich tiefem Architektur-Bezug in der Modell-Inspiration: die Multifort zitiert die Sydney Harbour Bridge, die Commander den Eiffelturm, die Baroncelli das römische Pantheon, die Ocean Star das Sydney Opera House und die All Dial das Coliseum. Das ist nicht nur Marketing — es prägt seit Jahrzehnten Mido-typische Gehäuseformen und Lugs-Geometrien.
Eine Mido verlangt nach einer Werkstatt, die zwei Welten beherrscht: die aktuelle Caliber-80-Generation (ETA Powermatic 80, antimagnetisch, 80 Stunden Gangreserve) und die Vintage-Werke mit dem patentierten Aquadura-Korkstöpsel-Kronendichtungssystem aus den 1930ern. Als autorisiertes Mido-Service-Center für Deutschland bedienen wir beide. Mit Original-Ersatzteilen direkt vom Hersteller, kalibrierten Werkzeugen, herstellergeschulten Uhrmachern und 24 Monaten Garantie auf jede Arbeit.
Eine Vollrevision bei Zeitgenau folgt dem Mido-Werksprotokoll und geht in einigen Punkten darüber hinaus:
Sie erhalten am Ende ein schriftliches Service-Protokoll mit Kaliber-Nummer, getauschten Teilen, Mess-Werten und einer 24-Monats-Garantie auf alle Arbeiten.
Die Multifort ist Mido’s Pionier-Linie und ein Stück Uhrengeschichte: 1934 vorgestellt, war sie eine der ersten Armbanduhren, die antimagnetisch, wasserdicht und automatik-aufzug in einem Gehäuse vereinte. Der Name leitet sich von der Sydney Harbour Bridge ab — Symbol für Solidität. Die heutige Multifort kommt mit Caliber 80 (Powermatic 80, 80h Gangreserve, antimagnetische Spiralfeder), die Multifort Patrimony als 40-mm-Vintage-Reissue, die Multifort M Chronometer mit COSC-Zertifikat. Bei der Revision prüfen wir besonders das Stahlband-Verschluss-System, die Krone-Dichtung (drei O-Ringe in der aktuellen Generation) und das Datums-Schaltrad.
Die Ocean Star ist Mido’s Diver-Linie mit drei Familien-Mitgliedern: die Ocean Star 200 (200 m, Caliber 80), die Ocean Star 200 Chronometer (COSC-zertifiziert mit Caliber 80 Si) und die Ocean Star 600 (600 m wasserdicht, einseitig drehbare Lünette mit Keramik-Inlay, Helium-Auslassventil). Die Ocean Star Tribute ist ein 40,5-mm-Vintage-Reissue der Mido-Diver der 1960er — sehr beliebt bei Sammlern. Die Ocean Star Decompression Timer 1961 ist ein Reissue mit gradueller Lünette nach den ursprünglichen Tabellen für Tauchen ohne Computer. Bei der Revision liefern wir Trocken- und Nasstest standardmäßig mit Modell-spezifischen Druck-Werten.
Die Commander ist Mido’s eleganter Klassiker — 1959 erstmals vorgestellt mit dem charakteristischen monocoque-Gehäuse (einteilig, Service nur über Glas), inspiriert vom Eiffelturm. Die heutige Commander Heritage führt das Konzept weiter mit Caliber 80, die Commander Big Date kombiniert klassisches Design mit moderner Großdatum-Komplikation. Bei Vintage-Commandern aus den 1960ern und 1970ern arbeiten wir mit dem typischen Service-Eintritt über das Saphir-/Mineralglas-Inlay — das ist eine Spezial-Disziplin, weil das Werk-Modul ohne Boden ein- und ausgebaut werden muss.
Die Baroncelli ist Mido’s Eleganz-Linie, inspiriert vom römischen Pantheon — runde Gehäuseform, römische Indices, oft mit Mondphase oder Reserve-de-Marche. Die Belluna ist die rechteckige Day-Date-Variante, oft als Damen-Quarz-Modell, aber auch in Automatik-Konfiguration. Diese Modelle haben in der Regel das ETA 2824-2-Werk oder Caliber 80, Quarz-Varianten meist ETA 956.412 oder F06.111. Die Mondphasen-Variante der Baroncelli wird mit dem Modul-Mondphasen-Mechanismus serviciert — wir haben das Werkzeug für die behutsame Mondrad-Demontage und Wieder-Justage auf das aktuelle Mond-Datum.
Die All Dial ist eine Multifunktion-Linie, oft mit Tag-Datum-Anzeigen, inspiriert vom römischen Coliseum. Die Rainflower ist Mido’s Damen-Linie mit Diamant-Indices und floralen Zifferblatt-Mustern. Beide Linien werden in unserer Werkstatt regelmäßig serviciert, häufig mit Caliber-80-Werken, Werkstatt-typisch ist die Beachtung der dünnen Damen-Bandanstoßzonen und der Krone-Mechanik bei Mini-Versionen.
Wir arbeiten an folgenden Kaliber-Familien — aktuelle Manufaktur-Werke und Vintage:
Falls Sie unsicher sind, welches Kaliber in Ihrer Mido arbeitet: schicken Sie uns ein Werk-Foto oder die Seriennummer, wir identifizieren das Werk vorab.
Innerhalb der Modell-Linien sehen wir mehrere Werks-Generationen mit unterschiedlichem Service-Profil. Eine Multifort Patrimony mit aktuellem Caliber 80 verhält sich am Werks-Tisch anders als eine Vintage-Multifort der 1950er mit Aquadura-Krone; eine Ocean Star 600 mit Helium-Auslassventil braucht andere Druck-Tests als eine Standard-Ocean Star 200.
Die Multifort Patrimony ist das Vintage-Reissue der Multifort-Linie — 40 mm Stahl-Gehäuse, gewölbtes Saphirglas, Vintage-Indices, Cal. 80 (Powermatic 80). Service-Charakteristika: das gewölbte Saphirglas ist druck-empfindlicher als ein flaches Glas — bei Wasserdichtigkeitsprüfung gehen wir vorsichtiger vor und prüfen das Glas-Setting auf Mikro-Risse vor dem Trocken-/Nasstest. Der Krone-Tubus ist bei der Patrimony schmaler als bei der aktuellen Multifort, drei O-Ringe werden bei jedem Service erneuert. Das Stahl-Mesh-Band oder Lederband mit klassischer Schließe wird auf Verschleiß-Punkte geprüft. Bei der Patrimony-Service-Charakteristik unterscheiden wir uns nicht grundsätzlich von der aktuellen Multifort-Linie, achten aber auf die Vintage-Optik (kein zu intensives Polish, kein Ersatz von Indices ohne Freigabe).
Die Multifort M Chronometer ist die COSC-zertifizierte Premium-Variante der Multifort-Linie mit Cal. 80 Si (Silizium-Spiralfeder). Service-Workflow: COSC-Vortest am Witschi-Prüfstand vor und nach Service, 5-Lagen-Reglage in COSC-Toleranz (-4/+6 Sekunden pro Tag). Die Silizium-Spiralfeder ist bei der Reglage spannungsempfindlich — wir nutzen den Witschi-Prüfstand mit kalibriertem Silizium-Profil und vermeiden Magnet-Felder über 5 Gauss am Werk-Aufnahme-Tisch. Häufiger Service-Anlass: Drift über ±10 Sekunden pro Tag nach Magnetfeld-Exposition (Tablet-Magnete, Industrie-Magnete, MRT) — wir entmagnetisieren am Cal-Master und prüfen die Ganggenauigkeit nach. Bei Drift, die nach Entmagnetisierung bleibt: Hemmungs-Verschleiß, Service erforderlich.
Der Multifort Chronograph mit Cal. 1192 (ETA Valgranges A07.211, Säulenrad-Chronograph mit 60 Stunden Gangreserve) ist ein häufiger Service-Kandidat im Multifort-Sortiment. Service-Praxis: Säulenrad-Justage am Mikroskop Pflicht, vertikale Kupplung wird auf Reibungs-Verhalten geprüft, 7-Tage-Test nach Service. Häufigste Service-Anlässe: Drücker-Hängeln nach 4-5 Jahren (Säulenrad-Schaltung gereinigt und neu geschmiert), Stopp-Sekunde-Drift bei längerem Chronograph-Lauf (Bremsen-Justage). Wir kalkulieren für Cal.-1192-Werke typisch 5-7 Werkstatt-Wochen, weil die Service-Komponenten direkt von Mido bezogen werden und das Werk nach Zusammenbau einen Setzungs-Test braucht.
Die Ocean Star 200 (Cal. 80, 200 m wasserdicht, einseitig drehbare Lünette mit Aluminium- oder Keramik-Inlay je nach Sub-Modell) ist Mido’s meistverkaufte Diver-Linie. Service-Charakteristika: das Lünetten-Schaltrad ist beim Diver konstruktionsbedingt salzwasser-exponiert — bei Salzwasser-Trägern reinigen wir das Schaltrad immer komplett zerlegt, weil Salzkristalle in den Mikro-Toleranzen zu Rast-Klemmern und langfristig zu Korrosionsspuren führen. Der Krone-Tubus mit Schraub-Krone wird bei jedem Service auf Gewinde-Verschleiß und Tubus-Dichtung geprüft. Wasserdichtigkeitsprüfung: 6-bar-Trockentest plus 20-bar-Nasstest entsprechend Modell-Spezifikation.
Die Ocean Star 200 Chronometer kombiniert Diver-Architektur mit COSC-Zertifizierung — Cal. 80 Si, Silizium-Spiralfeder, 5-Lagen-COSC-Reglage. Service-Workflow: COSC-Vortest plus Diver-Druckprüfung, Lünetten-Schaltrad-Reinigung wie Standard-Ocean Star 200. Bei Drift über ±10 Sekunden pro Tag in COSC-Toleranz: erst Magnetisierung prüfen (häufigster Anlass), dann Hemmungs-Service. Salzwasser-Träger: wir empfehlen Service-Intervall 4-5 Jahre statt 5-6, weil die Lünetten-Schaltrad-Belastung höher ist als bei nicht-salzwasser-aktiven Trägern.
Die Ocean Star 600 (Cal. 80, 600 m wasserdicht, Helium-Auslassventil) ist Mido’s professionelle Tauchuhr für Sättigungstauchen. Service-Spezifika unterscheiden sich von Standard-Ocean-Star: das Helium-Auslassventil bei 9 Uhr lässt während Dekompression Helium aus dem Gehäuse entweichen, ohne dass das Glas abgedrückt wird — bei Service prüfen wir die Ventil-Funktion in einer Druck-Kammer mit Helium-Gas, weil ein klemmendes Ventil im echten Tauch-Einsatz zum Glas-Pop führen kann. Wasserdichtigkeitsprüfung: 6-bar-Trocken-Test plus 60-bar-Nasstest in der Druckkammer. Die einseitig drehbare Keramik-Lünette wird mit kompletter Schaltrad-Zerlegung gereinigt — Salzwasser-Penetration kann beim 600er-Diver-Modell tiefer eindringen als bei der 200er.
Die Ocean Star Tribute ist ein Re-Edition-Modell der Ocean-Star-Diver der 1960er — 40,5 mm Stahl-Gehäuse, gewölbtes Saphirglas, Vintage-Indices in beige-cremefarbenem Lume, Cal. 80. Bei Sammlern sehr beliebt wegen der Vintage-Authentizität. Service-Praxis: Diver-Standard plus Vintage-Optik-Schutz — kein zu intensives Polish am Gehäuse (das original-feine Brushing soll erhalten bleiben), Lume-Indices nicht überlumieren oder austauschen. Die Tribute hat eine 5-bar-Wasserdichtigkeit-Spezifikation (200 m) — wir liefern den 6-bar-Trockentest und Modell-spezifischen Nasstest standardmäßig mit.
Die Commander Heritage ist ein Re-Edition der Commander aus 1959 mit dem charakteristischen monocoque-Gehäuse — einteiliges Gehäuse ohne Boden, Service-Eintritt nur über das Glas. Werk: Cal. 80 oder Cal. 1192 je nach Sub-Modell. Service-Spezifika: das monocoque-Gehäuse macht den Werks-Eintritt zur Spezial-Disziplin — das Glas wird mit speziellem Werkzeug aus dem Glas-Bett gehoben, das Werk wird ohne Boden ein- und ausgebaut. Wir nutzen Drehmoment-kontrolliertes Werkzeug für die Glas-Re-Pressung mit definierter Anpresskraft, weil ein zu fest gepresstes Glas Mikro-Risse generiert und ein zu lose gepresstes Glas Wasserdichtigkeit verliert. Service-Aufwand monocoque ist 30-50 % höher als bei Standard-Gehäuse-Service — wir kalkulieren das im Kostenvoranschlag transparent.
Die Commander Big Date kombiniert das Commander-Klassikdesign mit einer Großdatum-Komplikation — zwei separate Datums-Scheiben (Zehner und Einer), Cal. 80 Big Date mit modifizierter Schaltbrücke. Service-Praxis: die Großdatum-Schaltung ist eng toleriert — beide Scheiben müssen exakt um Mitternacht synchron springen, eine Justage-Verschiebung führt zu sichtbarer Datums-Fehlanzeige. Bei Service prüfen wir die Schaltsprung über mehrere Monate (Test über 60 Tage am Werks-Aufzug-Tester) und justieren bei Bedarf in 0,1-mm-Schritten. Häufiger Service-Anlass bei Big-Date-Werken: Datums-Sprung verzögert um Mitternacht (Schaltbrücke verschmutzt) oder Scheiben springen asynchron (Justage verschoben).
Die Baroncelli Mondphase kombiniert die Baroncelli-Eleganz-Linie mit einer Mondphasen-Komplikation — Cal. 80 mit aufgesetztem Mondphasen-Modul, präzise Anzeige bis zur halben Mond-Korrektur (135 Jahre Toleranz). Service-Charakteristika: das Mondphasen-Modul wird über ein Korrektor-Hebel-System angesteuert, das bei der Revision behutsam aus dem Werk gelöst werden muss — eine falsche Justage des Mondrad-Schaltzahns kann den Mondphasen-Sprung am Monatsende zu früh oder zu spät auslösen. Wir öffnen Mondphasen-Werke nur bei klarem Service-Bedarf, dokumentieren jeden Eingriff fotografisch, und führen den Funktionstest über einen vollen Mondzyklus durch (29,5 Tage). Bei der Baroncelli-Familie zusätzlich: das flache Gehäuse hat weniger Reserve-Toleranz für Bodenöffnung, Drehmoment-Schraubendreher in 0,1-Nm-Stufen für Sichtboden-Schrauben.
Die historische Stärke der Mido ist das Aquadura-Kronendichtungssystem, das ab 1934 in Multifort-Modellen verbaut wurde: ein Korkstöpsel zwischen Krone und Aufzugswelle, der bei Wasserkontakt aufquoll und abdichtete. Dieses System macht Vintage-Mido bis heute interessant für Sammler — und stellt unsere Werkstatt vor eine besondere Aufgabe. Bei der Revision einer Vintage-Multifort:
Wenn Sie eine Vintage-Mido haben und unsicher sind: schicken Sie uns Fotos vorab, wir machen einen Vorab-Aufwandsschätzer kostenlos und unverbindlich.
Multifort oder Ocean Star mit Cal. 80: Aufzug-Wirkungsgrad gefallen ist der typische Erstindikator — die Uhr läuft nicht mehr 80 Stunden, sondern nur noch 40-50. Häufigste Ursache: ausgehärtetes Federhaus-Öl (Moebius 8200), beginnende Räderwerk-Verschmutzung. Wir reinigen das Werk komplett, wechseln Hauptzugfeder und Verschleißteile, schmieren mit Werks-Spezifikation. Nach Service ist die 80-Stunden-Gangreserve wieder voll. Zweiter häufiger Anlass: Krone schwergängig oder undicht — Bezugs-Krone und Tubus auf Verschleiß prüfen, drei O-Ringe erneuern.
Multifort Chronograph (Cal. 1192): Drücker-Hängeln nach 4-5 Jahren ist Standard — Säulenrad muss gereinigt und neu geschmiert werden. Stopp-Sekunde-Zittern beim Anhalten (Bremsen-Justage), Stunden- oder Minuten-Sub-Zeiger springt nicht synchron auf Minuten-Voll-Stellung (Reset-Justage am Säulenrad). Magnetisierung ist bei Chronograph-Trägern überdurchschnittlich häufig (Tablet-Magnete, magnetische Halterungen) — wir entmagnetisieren am Cal-Master und prüfen die Ganggenauigkeit nach.
Ocean Star 200 Chronometer / Multifort M Chronometer: COSC-zertifizierte Werke laufen nach Werks-Auslieferung in Toleranz -4/+6 Sekunden pro Tag. Bei Drift über ±10 Sekunden pro Tag ist Magnetisierung der häufigste Verdacht — wir prüfen mit Magnetfeld-Tester und entmagnetisieren. Wenn die Drift nach Entmagnetisierung bleibt: Hemmungs-Verschleiß, Service erforderlich. Bei Ocean Star 200 Chronometer zusätzlich: Lünetten-Schaltrad-Reinigung bei Salzwasser-Trägern (siehe Modell-Karte).
Ocean Star 600: Helium-Ventil klemmt oder undicht — bei Service in der Druck-Kammer mit Helium-Gas testen. Bei klemmendem Ventil im echten Tauch-Einsatz droht Glas-Pop bei Dekompression. Wir empfehlen Ocean-Star-600-Trägern Service-Intervall 4-5 Jahre, weil die 60-Bar-Druckbelastung höher ist als bei Standard-Diver.
Commander Heritage Monocoque: Wasserdichtigkeit-Verlust ist beim monocoque-Gehäuse besonders kritisch, weil Service-Eintritt nur über das Glas möglich ist — das Glas-Bett muss bei jedem Service mit Drehmoment-kontrollierter Re-Pressung neu abgedichtet werden. Bei Beschlag unter dem Glas: sofort einsenden, weil das monocoque-Gehäuse keine Druck-Ausgleichs-Möglichkeit hat und Korrosionsschäden am Werk schneller eintreten als bei Standard-Gehäuse.
Baroncelli Mondphase / Big Date: Mondphasen-Sprung am Monatsende verzögert oder zu früh — Schaltzahn-Justage am Mondrad. Bei Big Date: Datums-Sprung asynchron (zwei Datums-Scheiben springen nicht synchron um Mitternacht) — Schaltbrücke neu justieren. Wir testen Mondphase über einen vollen Mondzyklus (29,5 Tage) und Big-Date über 60 Tage am Werks-Aufzug-Tester.
Generell Mido: Beschlag unter dem Glas (akut: sofort einsenden, sonst Korrosionsschaden am Werk), Aufzug-Wirkungsgrad gefallen, Krone schwergängig oder undicht, plötzliche Gangabweichung über ±10 Sekunden pro Tag (Magnetisierung oder Hemmungsverschiebung). Bei diesen Symptomen sollten Sie nicht warten — Mido-Werke sind robust, aber die Folgekosten einer aufgeschobenen Revision können hoch sein, weil Verschmutzung im Räderwerk zu Verschleiß an verbauten Komponenten führt.
Mido empfiehlt offiziell eine Komplettrevision alle 5 bis 7 Jahre. Bei Diver-Modellen mit Salzwasser-Belastung und bei monocoque-Gehäusen setzen wir teilweise früher an:
Anzeichen für sofortigen Service-Bedarf: Aufzug-Wirkungsgrad gefallen (Uhr läuft nur noch halb so lang wie Werks-Spezifikation), Krone schwergängig oder undicht, Beschlag unter dem Glas, bei Chronographen verharkte Schaltung, sichtbare Werks-Magnetisierung mit Gangabweichung über ±10 Sekunden pro Tag.
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