Submariner
Die Tauchuhr-Ikone. Cal. 3135 (Vintage-Generation) oder Cal. 3235 (aktuell mit Chronergy-Hemmung). Druckprüfung bis 30 Bar Pflicht.
Eine unabhängige Fachwerkstatt mit hohem Rolex-Volumen — rund 500 Rolex-Revisionen pro Jahr. Erfahrene Uhrmacher:innen, kalibrierte Werkzeuge, Original-Ersatzteile aus unserem Netzwerk von Lieferanten und Juwelieren — wo nicht verfügbar, geprüfte Komponenten in Original-Spezifikation. 24 Monate Garantie auf alle Arbeiten.
Andere Werkstätten verschleiern das. Wir sagen es klar: Rolex vergibt keinen Servicestellen-Status mehr an Drittwerkstätten. Wir sind unabhängig. Was das für Sie bedeutet — und wo unsere Stärken liegen.
Eine Auswahl der Rolex-Linien, für die wir besonders oft Service- und Reparatur-Aufträge bekommen.
Die Tauchuhr-Ikone. Cal. 3135 (Vintage-Generation) oder Cal. 3235 (aktuell mit Chronergy-Hemmung). Druckprüfung bis 30 Bar Pflicht.
Zweite Zeitzone mit drehbarer 24h-Lünette. Cal. 3186 oder Cal. 3285 (aktuell). Pepsi/Batman/Sprite-Lünetten in Cerachrom.
Cal. 4130 (2000-2023) oder Cal. 4131 (aktuell). Säulenrad-Chronograph mit vertikaler Kupplung. Service mit Werks-Werkzeug.
Erste Armbanduhr mit Datum-Schalt-um-Mitternacht. Cal. 3035, 3135 oder 3235 je nach Generation. Cyclop-Lupe seit 1953.
1.220 m Wasserdichtigkeit, Helium-Auslassventil. Cal. 3235. Plus Deepsea (3.900 m) und Deepsea Challenge (11.000 m).
Bidirektionale Lünette mit erhabenen Indices. Cal. 3235 oder Cal. 3235-Modifikation für Yacht-Master II Regatta.
Seit 2014 revisionieren wir Rolex-Uhren in hoher Stückzahl — rund 500 Rolex-Revisionen pro Jahr in unserer Werkstatt im Schwarzwald. Vom Submariner über die GMT-Master II, Daytona, Datejust, Sea-Dweller, Yacht-Master, Explorer und Day-Date bis zu allen gängigen modernen und Vintage-Kalibern. Unsere herstellerzertifizierten Uhrmacher arbeiten nach Rolex-konformen Standards, mit kalibrierten Werkzeugen und Original-Ersatzteilen wo verfügbar. 24 Monate Garantie auf alle unsere Arbeiten.
1905 — Hans Wilsdorf gründet die Marke. Der 24-jährige Bayer Hans Wilsdorf gründet 1905 in London zusammen mit seinem Schwager Alfred Davis die Firma Wilsdorf & Davis. 1908 registriert er den Namen Rolex — ein Kunstwort, das in jeder Sprache aussprechbar sein soll und auf das Zifferblatt passt. 1919 zieht das Unternehmen nach Genf, in die Heimat der Schweizer Uhrenindustrie. Bis heute hält die gemeinnützige Hans-Wilsdorf-Stiftung die Anteile an Rolex.
1926 — Das Oyster-Gehäuse. Mit dem Oyster bringt Rolex 1926 die erste wasserdichte Armbanduhr auf den Markt. Verschraubter Boden, verschraubtes Glas, verschraubte Krone — drei Details, die mechanische Uhren erst alltagstauglich machen. 1927 schwimmt Mercedes Gleitze mit einer Oyster den Ärmelkanal: nach 10 Stunden Wasser ist die Uhr unbeschädigt. Daraus wird die wirkungsvollste Werbe-Aktion der Uhrengeschichte. Bis heute basiert jede Rolex-Sportuhr konstruktiv auf dem Oyster-Prinzip von 1926.
1931 — Der Perpetual-Rotor. Drei Jahre nach dem ersten Selbstaufzug einer Armbanduhr präsentiert Rolex 1931 den Perpetual: einen halbkreisförmigen Rotor mit voller 360-Grad-Drehung. Bis dahin gab es nur Pendel-Mechanismen mit Anschlägen. Der Perpetual-Rotor wird zum Industriestandard und ist bei Rolex bis heute die Grundlage jedes Automatik-Kalibers, vom 1931 bis zum aktuellen 3235.
1945 — Die Datejust. Zum 40-jährigen Firmenjubiläum stellt Rolex 1945 die Datejust vor. Erste Armbanduhr mit automatischem, um Mitternacht punktgenau springendem Datum. Die Cyclop-Lupe folgt 1953 und wird zum unverwechselbaren Erkennungszeichen. Nach 80 Jahren läuft die Datejust unverändert in der Kollektion — nur die Werke wurden mit jeder Generation feiner.
Heute — Manufaktur an vier Genfer Standorten. Rolex stellt nahezu alles selbst her. Die Produktion verteilt sich auf vier Standorte: Acacias (Hauptsitz, Werkmontage), Plan-les-Ouates (Gehäuse und Bänder), Chêne-Bourg (Zifferblätter und Bezugsteile) sowie Bienne (Kaliber-Komponenten und Hemmungen). Eigene Gießerei für 904L-Oystersteel und 18-karätiges Gold, eigene Cerachrom-Fertigung für die Lünetten, eigene Spiralfedern. Der Grad an vertikaler Integration ist in der Schweizer Uhrenindustrie einmalig — und einer der Gründe, warum Rolex-Service Spezialwerkzeuge erfordert, die andere Marken nicht benötigen.
Heute — Chronometer-Standard plus eigener Aufschlag. Jede aktuelle Rolex ist COSC-zertifiziert (Contrôle Officiel Suisse des Chronomètres, −4/+6 Sekunden pro Tag). Seit 2015 nennt Rolex den eigenen, strikteren Standard Superlative Chronometer: nach Werk-Endmontage werden alle Uhren auf −2/+2 Sekunden pro Tag eingegrenzt. Diese Toleranz halten wir bei Werkstatt-Service ein — nach Komplettrevision prüfen wir die Ganggenauigkeit in sechs Lagen am Witschi-Zeitwaagentisch und justieren auf die Hersteller-Toleranz nach.
Eine ehrliche Frage verdient eine ehrliche Antwort. Drei Wege, auf denen wir Rolex-Teile beziehen — und wann wir welchen wählen.
Hauptweg — Etablierte Schweizer Großhändler. Generic-Bezeichnung „Original-Qualität”: Federn, Lager, Stoßsicherungen, Dichtungen aus den gleichen Schweizer Zulieferbetrieben, die auch die Hersteller beliefern. Material- und maßgleich.
Vintage — Geprüfte NOS- und Spenderwerke. Für ältere Rolex-Kaliber (1530, 1570, 3035) beziehen wir New-Old-Stock-Teile aus aufgelösten Uhrmacher-Beständen — original Rolex, oft Jahrzehnte alt, ungetragen.
Vor jedem Eingriff — Sie wissen, was verbaut wird. Jeder Ersatzteil — Herkunft, Bezeichnung, Preis — steht im Kostenvoranschlag. Nichts wird ohne Ihre Freigabe getauscht.
Bei Rolex-Service ist die Druckprüfung Pflicht — sowohl statisch als auch dynamisch. Statisch: die Uhr wird in einer Druckkammer dem Hersteller-Druck ausgesetzt (Submariner 30 Bar, Sea-Dweller 122 Bar, Deepsea 390 Bar) und wir messen, ob das Gehäuse Druckschwankungen zulässt. Dynamisch: Drucksprung-Test, weil ein Gehäuse, das nur statisch hält, unter realen Tauchbewegungen versagen kann.
Bei Sea-Dweller-Sub-Modellen mit Helium-Auslassventil wird das Ventil zerlegt, mit neuem Federdraht und O-Ring montiert, der Schaltdruck unter realem Druckaufbau verifiziert. Helium-Ventile arbeiten nach Sättigungs-Tauchgängen automatisch — wenn der Schaltdruck driftet, kann unter realer Tauch-Belastung Helium ins Gehäuse eindringen oder das Glas pop-up springen.
Rolex empfiehlt alle 10 Jahre eine vollständige Revision. Früher sinnvoll, wenn:
Bei Cal. 3135-Werken (Vintage-Generation) typischer Service-Anlass nach 8-10 Jahren: Aufzug-Wirkungsgrad sinkt, Gangreserve schrumpft. Wir reinigen das Werk komplett, ersetzen Klemmrollen und Dichtungen, schmieren mit Werks-Spezifikation. Bei Cal. 3235-Werken (aktuell) sind 70-Stunden-Gangreserve und Chronergy-Hemmung Anzeichen einer höheren Service-Toleranz — wir empfehlen erste Revision nach 10 Jahren.
Vintage-Modelle (Cal. 1530, 1570, 3035, 1575 — Submariner 5513, GMT 1675, Datejust 1601) bekommen bei uns einen anderen Workflow als aktuelle Werke. Drei Prinzipien:
Original-Substanz erhalten. Eine Vintage-Submariner mit gealtertem Tritium-Lume, leicht patiniertem Zifferblatt und Original-Werk ist im Sammlermarkt mehr wert als dieselbe Uhr mit allen Teilen neu. Wir tauschen nur, was funktional unverzichtbar ist — Federn, Hauptzugfeder, Dichtungen — und lassen Lume, Zifferblatt, Zeiger und sichtbare Bauteile im Original. Tritium nicht überlumieren — das senkt den Sammlerwert nachhaltig.
NOS-Bezugsteile aus Schweizer Vintage-Netzwerk. Für Vintage-Rolex-Werke (Cal. 1530, 1570, 3035) wird der Markt eng — Rolex liefert für diese Werke nichts mehr nach. Wir greifen primär auf NOS-Bezugsteile aus kuratierten Schweizer Lagern zurück. Repro-Teile vermeiden wir, weil die Toleranz-Geometrie selten passt — bei Vintage-Hemmungen kann ein Repro-Teil das ganze Werk aus der Justage werfen.
Plexi statt Saphir. Bei Vintage-Submariner und Vintage-GMT ist das Plexi-Glas wichtig — Saphirglas wirkt moderner, killt aber den Charakter und ist bei Sammlern unerwünscht. Wir bekommen NOS-Plexi-Gläser über das Vintage-Netzwerk. Unsere Empfehlung bei Vintage-Rolex: Plexi bleibt, wir polieren bei Bedarf nach.
Online-Auftrag über unser Formular, versicherter Versand mit kostenlosem Label, Kostenvoranschlag vor Arbeitsbeginn. Sie entscheiden, ob wir arbeiten.
Eine Auswahl der Rolex-Manufakturwerke, die regelmäßig auf unserem Tisch landen.
Zerlegung in Einzelteile, Ultraschall-Reinigung mehrstufig, Federhaus-Inspektion, Hemmung-Justage am Mikroskop, Reglage in 6 Lagen am Witschi-Prüfstand.
Statisch und dynamisch nach Hersteller-Toleranz: Submariner 30 Bar, Sea-Dweller 122 Bar, Deepsea 390 Bar. Helium-Ventil-Test bei Sea-Dweller-Sub-Modellen.
Cal. 1530, 1570, 3035. NOS-Bezugsteile aus Schweizer Vintage-Netzwerk. Tritium-Patina erhalten, Original-Plexi nicht durch Saphir ersetzen ohne Kunden-Wunsch.
Schriftlich, vor jedem Eingriff, kostenlos. Jeder Ersatzteil — Herkunft, Bezeichnung, Preis — steht im KV. Nichts wird ohne Ihre Freigabe getauscht.
Sie geben Ihre Rolex in unserem Online-Formular ein und erhalten ein versichertes Versandlabel per E-Mail.
Versichertes DHL-, UPS- oder FedEx-Label per E-Mail — drucken, aufkleben, abgeben. Bis 25.000 € versichert, Tracking inklusive.
Ankunft in Schramberg. Wir fotografieren, wiegen und legen Ihre Uhr im System an. Eingangsbestätigung per E-Mail.
Wir prüfen Ihre Uhr, dokumentieren den Werks-Zustand mit Fotos und identifizieren Service-Bedarf.
Sie erhalten einen verbindlichen, kostenlosen Kostenvoranschlag per E-Mail. Erst mit Ihrer Freigabe starten wir.
Komplette Werks-Demontage, Werks-Schmierung, Lauftest in 6 Lagen, dann versicherter Rückversand.
Diskret gegenüber dem Endkunden, mit dokumentiertem Service-Protokoll und Marken-Autorisierungen wo erforderlich. Mehr zur Werkstatt-Partnerschaft auf der Über-uns-Seite.
Versichertes Versandlabel per Mail, transparenter Kostenvoranschlag, 24 Monate Garantie auf unsere Arbeit.